Kunst auf frischer Wiese – 25 Jahre Galerie Schmidt

„Schaut man dorthin wo Kultur passiert scheint es auf den ersten Blick einen Magnetismus zu geben, der die Kunst im Großraum von Metropolen konzentriert. Dabei sind es gerade Orte an der Peripherie in denen sich die Kunst wie Laserlicht zu ganzer Schärfe und Dichte versammelt.“ Dies notierte der Schriftsteller und Bachmannpreisträger Peter Glaser anlässlich eines Besuches in Tirol.
Die Galerie Schmidt in Reith im Alpbachtal ist ein solcher Ort. Und das seit nunmehr 25 Jahren. 1993 hatten Gottfried und Brigitte Schmidt auf grüner Wiese in einem Seitental des Unterinntales im Schnittpunkt der Achsen Bologna – München und Zürich – Wien ihre Galerie gegründet und schon in den ersten Ausstellungen die Eckpunkte ihres Programmes vorgezeichnet: Österreichische Kunst ab den 1960er Jahren mit deren wichtigsten Vertretern Hermann Nitsch, Oswald Oberhuber, Martin Pohl, Adolf Frohner, Arnulf Rainer oder Christian Ludwig Attersee und wichtige Positionen der Malerei der 1980er und 90er Jahre, darunter Gunter Damisch, Jakob Gasteiger, Hubert Schmalix, Alois Mosbacher oder Hubert Scheibl. Dazu, und da zeigt sich die Galerie in den letzten Jahre immer engagierter, die Förderung junger Österreichischer Künstlerinnen und Künstler. Es sind nicht wenige, die von Reith aus den Sprung in den internationalen Kunstmarkt geschafft haben. Der Tiroler Markus Bacher etwa oder der Kärntner Kevin Rausch.
: Ausstellungsdauer :
12. November 2018 – 20. Januar 2019
Montag – Samstag | 10.00 – 12.00 Uhr
Wochentags | 15.00 – 18.00 Uhr

Museum Hofburg | Innsbruck

– für Frieden
– für Demokratie
– für ein vereintes Europa der Regionen

In den Museumsräumen der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck wird vom 21. September bis zum 29. Januar 2019 ein sensationelles Ausstellungsprojekt präsentiert. Die Original-Vorlage für die berühmte Tapisserie des Motivs „Guernica“ von Pablo Picasso (ausgestellt im Foyer der Vereinten Nationen) kommt erstmals nach Ö̈sterreich. Nach fast 15 Jahren Recherche durch die italienische Kuratorin Serena Baccaglini kann die Gouache auf Karton – sie befindet sich im Besitz der Erben der Weberin Jacqueline de La Baume Dürrbach – dem Publikum nun zugänglich gemacht werden. Das imposante und bildgewaltige Werk in den Originalmaßen von 3,50 x 7,10 Meter wurde 1955 von Pablo Picasso gemeinsam mit Jacqueline de La Baume Dürrbach in Paris erstellt. Die Kraft dieses Motivs gegen den Wahnsinn des Krieges ist in der Kunstgeschichte einmalig. Pablo Picasso erschuf mit der „Guernica“ ein zeitloses Werk, mahnend für den Frieden zwischen den Völkern der Erde.

Unter dem Thema „Gedanken zu Guernica“ setzen sich für diese Ausstellung 33 namhafte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Österreich und dem Euregio- Raum mit dem Thema Frieden auseinander. Ihre Werke bilden den gewichtigen zweiten Teil dieser Ausstellung, denn sie fungieren als Brückenbauer in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts und wollen als starker kollektiver Appell für eine friedvolle Welt begriffen werden.

Experimentelle Neuroart mit Lucia N°03 ermöglicht den BesucherInnen, diese besondere Kunsterfahrung selbst als eine persönliche, innere Welt aus Harmonie, Ästhetik und Frieden zu erleben. Diese Ausstellung als strahlendes Symbol eines friedlichen Zusammenlebens ist einmalig, nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa.

Teilnehmende zeitgenössische KünstlerInnen:

Elfriede Baumgartner | Èva Bodnàr | Gotthard Bonell | Julia Bornefeld | Robert Bosisio | Italo Bressan | Anton Christian | Livio Conta | Luca Coser | Arnold Mario Dall’o | Christian Eisenberger | Maria Hahnenkamp | Ilse Haider | Xenia Hausner | Julie Hayward | Gottfried Helnwein | Richard Kaplenig | Peter Kohl | Brigitte Kowanz | Suse Krawagna | Elke Silvia Krystufek | Georg Loewit | Ivo Mahlknecht | Hermann Nitsch | Oswald Oberhuber | Jos Pirkner | Martin Pohl | Peter Pongratz | Paul Renner | Gianluigi Rocca | Eva Schlegel | Hubert Schmalix | Simone Turra | Erwin Wurm

: Ausstellungsdauer :
20. September 2018 – 29. Januar 2019

Galerie Trapp | Salzburg

Der Künstler kann in seiner Reduktion auf fundamentale Malvorgänge zu den Vertretern einer prozessualen Malerei gezählt werden. Prozessuale Malerei ist der Versuch , Bildgestaltung primär aus maßgeblichen Eigenschaften und Reaktionsweisen der Farben  zu entwickeln und nicht aus narrativen oder kompossitionellen Vorstellungen.

: Einführung :
Martin Hochleitner, Salzburg Museum
: Ausstellungsdauer :
05. Oktober – 01. Dezember 2018