Galerie Antonella Cattani | Contemporary Art

: Eröffnung :
Freitag, 04. Mai 2018 | 18.30 Uhr

: Ausstellungsdauer :
04. Mai – 30. Juni 2018

Montag – Freitag | 10.00 – 12.30 Uhr | 15.30 – 19.30 Uhr
Samstag | 10.00 – 12.30 Uhr

Galerie Schmidt in Reith im Alpbachtal

Eröffnung: 26. November 2017 | 13.30 – 17.30 Uhr

Neben dem Kunstgenuss dürfen wir Sie auch zu einem vorweihnachtlichen kulinarischen Genuss, verbunden mit der Verkostung erlesener Weine, herzlich einladen.

Die Ausstellung ist vom 27. November 2017 – 20. Jänner 2018 geöffnet.

Montag – Freitag | 10.00 – 12.00 Uhr & 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag | 10.00 – 12.00 Uhr

Sowie nach telefonischer Vereinbarung

Galerie Trapp / Salzburg / bis 15. Februar 2018

Zum Jahresende versammeln sich noch einmal Positionen aus dem Galerieprogramm zu einer exklusiven Ausstellung. Renommierte Künstler präsentieren neben jungen Künstlern besondere Unikate. Eine harmonische Aneinanderreihung der einzelnen Werke bietet im Sinne des Satzes „Die edelste Freude ist die Freude des Verstehens“ die Basis, um in die jeweiligen Kunstuniversen einzutauchen. Insgesamt sind über 40 Werke ausgestellt.

Künstler: Alfredo Barsuglia, Christian Ecker, Enrique Fuentes, Rupert Gredler, Stefan Maria Heizinger, Martin Krammer, Margo, Peter Niedertscheider, Fabian Patzak, Martin Pohl, Bernhard Resch, Franz Riedl, Hubert Schmalix und Stefan Zsaitsits.

Galerie Lukas Feichtner | Wien

Eröffnung: Donnerstag, 18. Mai 2017 | 18.00 – 21.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 19. Mai – 01. Juli 2017
Kuratorin: Christiane Rekade

 

 

In seinen Arbeiten setzt sich Martin Pohl seit Jahren mit den Möglichkeiten der Malerei auseinander. Im Mittelpunkt stehen dabei die Grundelemente des Farbauftrages, des malerischen Duktus, der (reduziert eingesetzten) Farbe. Für seine Bilder entwickelte Pohl eine Technik, bei der er flüssigen Wachs gemischt mit Pigmenten in großzügigen Gesten auf Holzfaserplatten auftrug.

Für die neuen Arbeiten, die Pohl in dieser Ausstellung präsentiert, entwickelte der Künstler diese Technik weiter, konzentriert sich dabei jedoch nur auf das Material der Ölfarbe. Ebenfalls in Schichten werden Grundierung und Ölfarbe aufgetragen. Die breiten Pinselstriche lässt Pohl bewusst sichtbar und schafft so bereits eine Grundstruktur und – Bewegung auf der Leinwand. Danach arbeitet er mit feinen Spachteln Formen und Linien aus der Oberfläche heraus, lässt sich dabei vom Verlauf und der Bewegung der Farbe leiten.

Riefen die in großzügigen Pinselstrichen, meist in den Farben weiß, schwarz und blau aufgetragenen Wachsstrukturen in seiner letzten Werkserie – den „Bergbildern“ – eindeutige Erinnerungen an Berglandschaften hervor, bleiben die neuen Ölarbeiten abstrakte, monochrome Kompositionen.

Es sind filigrane, dichte, ornamentale Strukturen, die Pohl aus der Oberfläche wachsen lässt und mit ihnen einen dreidimensional anmutenden Bildraum schafft.

Die Ausstellung versammelt sowohl neue „Bergbilder“ als auch eine Gruppe der neuen abstrakten Ölbilder.

Es ist weniger die aristotelische „Angst vor der Leere“ aus der Pohls Bilder entstehen. Vielmehr ist die Leere, die (glatte) Oberfläche Pohls Material, aus dem er seine Arbeiten entwickelt. Holt er doch (mit der Geste des Spachtelns oder „Kratzens“) die Formen und Bewegungen buchstäblich aus der Bildoberfläche heraus und kreiert so die Idee von Räumlichkeit und Tiefe.

Ähnlich geschah dies in seiner frühen Werkserie der „Museumsbilder“, in denen Pohl tatsächlich existierende Museumsräume gemalt und sie sozusagen mit seinen eigenen großformatigen (Wachs-)Werken „gefüllt“ hat. Zeigen die „Museumsbilder“ einen tatsächlichen Raum im Bild, entsteht in den neuen abstrakten Bildern die Idee von Dreidimensionalität und Tiefe durch den unterschiedlichen Farbauftrag, die Bewegung und Struktur der gespachtelten Formen und Linien.

In all seinen Arbeiten jedoch lässt Pohl Leere und Reduktion zu, setzt sie bewusst ein:­ Im Gegensatz zu den dichten, manchmal fast barocken Formen seiner Bilder, bleibt der Einsatz von Farbe stets zurückhaltend, die Gesten kontrolliert und nie überbordend. Sind die „Bergbilder“ von maximal drei hellen und kühlen Farbtönen bestimmt, so sind die neuen abstrakten Arbeiten Monochrome in leuchtenden Farben wie orange oder einem satten Grün.

Gemeinsam ist allen gezeigten Arbeiten – sowohl den „Bergbildern“ als auch den abstrakten Kompositionen – die konsequente gestische Abstraktion, die unermüdliche Auslotung der Möglichkeiten des Farbauftrages und des Einsatzes der Farbe mit dem Martin Pohl der Herausforderung einer leeren Oberfläche begegnet und mit dichte Strukturen und Formen tiefe, rhythmische, bewegte Bildräume schafft.

– Christiane Rekade

 

Kunsthaus Meran

Eröffnung: Freitag, 03. Februar 2017
Dauer der Ausstellung: 04. Februar – 17. April 2017
Kuratorin: Christiane Rekade
Künstler_innen: Charles Avery, Paolo Chiasera, Dorothy Miller, Martin Pohl, Lea von Witzingerode, Amelie von Wulffen

 

Pinakothek München, Mischtechnik auf MDF | 2006

 

In den letzten Jahren haben immer mehr Künstlerinnen und Künstler wieder über Malerei – oder vielmehr über mögliche alternative Annäherungen an das Medium nachgedacht. Vor allem aber sehen immer mehr Künstler in der Malerei eine Möglichkeit der Emanzipation von den gegenwärtigen Arbeitsbedingungen. Arbeitsbedingungen, die immer mehr von der beschleunigten und marktbestimmten Situation im Ausstellungsbetrieb vorgegeben werden. Die Gruppenausstellung „Exhibition Paintings“ versammelt sechs internationale Künstlerinnen und Künstler, die in der Malerei ein Potenzial sehen, das Format der Ausstellung, die Beziehung zwischen Kurator, Publikum und Künstler zu untersuchen und Alternativen zur gegenwärtigen Situation aufzuzeigen.

Während Charles Avery, Paolo Chiasera und Martin Pohl Ausstellungen konzipieren, die ausschließlich auf der Leinwand „stattfinden“, untersuchen Dorothy Miller, Lea von Wintzingerode und Amelie von Wulffen in ihren Arbeiten die sensiblen Mechanismen und Beziehungen zwischen dem Künstler und seinem

Seit 2010 arbeitet italienische Künstler Paolo Chiasera an einer Werkserie mit dem Titel Exhibition Paintings, Ausstellungen, die ausschließlich auf der Leinwand realisiert werden. Chiasera entwickelte Chiasera seine Exhibition Paintings dahingehend weiter, dass er die gemalten Ausstellungen selber kuratierte oder gemeinsam mit einem Ko-Kurator konzipiert.

Ebenso denkt der britische Künstler Charles Avery in seiner Werkserie It Means, It Means! (2013) die Idee des Musée Imaginaire und die Überlegungen zur Ausstellung als Ort der künstlerischen und kuratorischen Produktion weiter.

Im Gegensatz zu Averys fiktivem Museum, sind die Ausstellungsräume in den Bildern des Südtirolers Martin Pohl als tatsächliche Museumsräume zu erkennen.

Die Werkserie „The Americans“ besteht aus 13 gemalte Covern von historischen Ausstellungskatalogen. Die Katalogcovers wurden von einem anonymen Künstler gemalt und werden unter dem Pseudonym Dorothy Miller präsentiert.

Auch die junge Künstlerin Lea von Wintzingerode findet in der Malerei eine mögliche Reaktion auf eine auf schnelle Lesbarkeit und digitale Repräsentation ausgerichtete Kunst.

Amelie von Wulffen setzt die Malerei und die Zeichnung ein, um mit Selbstironie und Lust an der Übertreibung ein „Bild von Ausstellungen“ zu aufzuzeichnen.

Verkaufsausstellung 2016

Kunst Meran
Eröffnung:
07. Dezember 2016 | 18.00 Uhr
Kuratorinnen: Christiane Rekade und Ursula Schnitzer

Die Ausstellung wird im Erdgeschoss von Kunst Meran eingerichtet und zeigt Arbeiten von Künstlern, die Kunst Meran freundschaftlich verbunden sind. Die Passage von den Lauben ins Café Kunsthaus wird temporär zu einer facettenreichen Kunstgalerie und zum Ort der Begegnung.

Galerie Lukas Feichtner | Wien

Dauer: 16. September 2016 – 22. Oktober 2016
Künstler_innen: Fritz Bergler, Herbert Flois, Richard Kaplenig, Ronald Kodritsch, Martin Pohl, David Smyth, Zsolt Tibor, Ubermorgen.

Galerie Lukas Feichtner | Wien


Dauer:
03. Mai – 11. Juni 2016
Künstler: Martin Pohl, Karl Kriebel, Fritz Bergler, Christopher Sturmer

Ohne Titel, Mischtechnik auf MDF

 

Eröffnung: 16. Januar 2016
by Internationalartbridge

Der renommierte Kurator der Sammlung Essl in Klosterneuburg, Günther Oberhollenzer, hat einen ausgezeichneten Text über die Werkreihe „MUSEUMSRÄUME“ des von mir vertretenen Malers Martin Pohl geschrieben. Treffender kann man diese besonderen Arbeiten des Malers m.E. nicht beschreiben:

“Martin Pohl experimentiert mit den Möglichkeiten der Malerei, aber auch mit jenen des Raumes, in dem sie zu sehen ist. In skizzenhaft dargestellten Museumsräumen – durchaus aber mit einem gewissen Wiedererkennungswert (wunderbar etwa die Galerieräume des Essl Museums! – siehe Abb. oben) – integriert er seine abstrakten Malereien. Streng reduziert und perspektivisch klar wirken die Zeichnungen wie architektonische Entwürfe, Modell- oder Versuchsanordnungen einer geplanten künstlerischen Intervention. Großzügig hängen hier großformatige Arbeiten, nehmen Malereien flächendeckend ganze Ausstellungswände oder gar den gesamten Museumsboden ein.“

Pohl gestaltet optische Illusionsräume, die Raummalereien reagieren auf die Architektur, Details wie Maueröffnungen oder Türen werden mit einbezogen. Die weiche Malerei stößt auf harte geometrische Formen, die malerisch gestaltete Fläche kontrastiert mit weißen Wänden und perspektivischen Verkürzungen. Dabei gelingt ihm ein grandioser Kunstgriff. Der Künstler bemächtigt sich des Museumsraums und lässt ihn – nicht ohne Ironie – Teil des Bildes werden. Er entwirft sich seine eigenen, virtuellen Ausstellungen in den großen Kunsthäusern der Welt. Pohl braucht für seine Bilder nicht mehr die aufgeladene „Aura“ eines Museums oder einen institutionalisierten Repräsentationsraum, er erschafft sich seinen Raum selber. Der Bild-im-Bild-Charakter lässt die Grenzen zwischen dem Kunstwerk und seiner Präsentationsform verschwimmen. Die Malerei ist zugleich der Kunstraum ihrer Präsentation.

Ein raffiniertes Spiel mit Verdoppelung und Täuschung vielleicht auch ein Infrage stellen von Originalität und Authentizität von Kunst und ihren etablierten Betrachtungsformen.

Weitere Arbeiten der „MUSEUMSRÄUME“ und andere Werke von Martin Pohl sehen Sie hier oder bei einem persönlichen Besichtigungstermin. Nehmen Sie hierfür Kontakt auf, wie auch für weitere Informationen unter p.becker@internationalartbridge.com oder rufen Sie mich an unter 0173-3196082.

Und erfahren Sie mehr über meine Arbeitsweise und mich in der aktuellen Ausgabe des Top Magazins.

 

Eröffnung: 12. Dezember 2015 | 18.00 Uhr
Dauer: 13. Dezember 2015 – 31. Januar 2016
Wo: Alte Post, Postgasse 10 | Wien